Donnerstag, 1. Oktober 2020

Wanderglück am Fuße des Großglockners

Die beiden Dörfer Bruck und Fusch als Ausgangspunkte für spannende Touren

Die Schönheiten der Natur, die Vielfalt von Flora und
Fauna und immer wieder Panoramablicke in die Bergwelt
sorgen bei Wanderern für Glücksgefühle.
Foto: djd/Tourismusverband Bruck Fusch/Matthias Kendler


 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

(djd). Wanderungen in den Alpen sind ein ganz besonderes Erlebnis: Die Schönheiten der Natur, die ursprüngliche Vielfalt von Flora und Fauna und immer wieder Panoramablicke auf majestätische Gipfel sorgen für Glücksgefühle. Die Urlaubsregion Großglockner-Zellersee beispielsweise befindet sich zwischen der Gebirgskette des Großglocknermassivs und dem Zeller See. Eingebettet in dieser prächtigen Landschaft liegen die beiden Dörfer Bruck und Fusch, sie sind ideale Ausgangspunkte für spannende Wandertouren durch die Urlaubsregion. Alle Informationen gibt es beim Tourismusverband Bruck Fusch | Großglockner unter www.bruck-fusch.at oder unter Telefon 0043-6545-7295.

Faszinierende Vielfalt an Wandermöglichkeiten

Die beiden idyllischen Orte Bruck und Fusch bieten Charme und Ursprünglichkeit, aber gleichzeitig auch komfortable Unterkünfte und abwechslungsreiche Freizeitmöglichkeiten. In der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern gibt es neben den Schönheiten der Natur einige kulturelle Kostbarkeiten zu entdecken. Was die Region für Wanderer so interessant macht, sind die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade der Touren. Von einfachen Spaziergängen und Wanderungen über mehrstündige Trips bis zu alpinen Zielen erstreckt sich die Palette. Zudem bietet die Bergwelt in den Hohen Tauern ein angenehmes Mikroklima: Speziell an heißen, schönen Sommertagen wandert man einfach ein bisschen höher und genießt die frische Bergluft, wenn es im Tal zu heiß wird. Ein Sprung ins kühle Nass des Zeller Sees oder in eines der beiden Freibäder der Region bringt zudem Erfrischung nach einem erlebnisreichen Urlaubstag.

Bei Familien beliebt: Der Naturerlebnisweg Käfertal

Eines der schönsten und imposantesten Täler der Alpen wird vom Naturerlebnisweg Käfertal erschlossen, er ist besonders bei Familien beliebt. Auf über 1.100 Metern leben über 300 Käfersorten, fast 200 Großschmetterlingsarten und viele Wildtiere. Der Weg beginnt beim Tauernhaus Ferleiten, von wo aus es vier Kilometer lang nur leicht ansteigend Richtung Talschluss geht. An verschiedenen Stationen und auf Schautafeln werden den Besuchern die Besonderheit dieses Tales nahegebracht. Höhepunkt ist der Wasserspielplatz mit Seilfähre und Kneippanlage. Wasser ist auch das zentrale Element auf "Nepomuk‘s Weg der Sinne", die Route beginnt im Fuscher Ortszentrum und führt vorbei an den "Fünf Säulen von Kneipp". Höhepunkt ist die Überquerung des Hirzbach-Wasserfalls auf einer spektakulären Brücke. Am Fuße des Wasserfalls laden Lounges zum Verweilen und zum Einatmen der Wasserionen ein. Endpunkt ist das Holz- und Schausägewerk Mühlauersäge mit dem Holzmuseum.

Samstag, 12. September 2020

Den Mythos Wald erleben

Fern- und Rundwanderwege durch das urwüchsige Sauerland

An der Sauerland-Waldroute warten intensive
Naturerlebnisse zwischen Bergen und Seen.
Foto: djd/Kreis Soest/Sauerland-Tourismus/Klaus-Peter Kappest


 


 

 

 

 

 

 

 

 

(djd). Stille Waldseen und dichte Urwälder, geheimnisvolle Moore und bizarre Felsen machen eine Wanderung auf der Sauerland-Waldroute zu einem intensiven Naturerlebnis. Auf diesem Fernwanderweg von Iserlohn nach Marsberg wird der „Mythos Wald“ in den Tiefen des Naturparks Arnsberger Wald mit allen Sinnen erfahrbar. Auch einheimische Wildtiere und seltene Pflanzen lassen sich in der sagenumwobenen Naturlandschaft blicken. Und wer nicht die ganzen 240 Kilometer in Angriff nehmen will, findet an der Strecke 16 eigens konzipierte Rundwanderwege für abwechslungsreiche Tagestouren. Hier können die Wanderer am Wasser verweilen, im Wald tief durchatmen und fern des Alltags zur Ruhe kommen.

Aussichtstürme über dem Waldmeer

Beeindruckende Ausblicke über Berge und Täler, über ein Meer aus wogenden Baumwipfeln und spiegelnde Stauseen bieten die Aussichtstürme im Naturpark Arnsberger Wald. Wie ein Leuchtturm im Waldmeer ragt der Möhneseeturm zwischen Feldern, Möhnesee und Arnsberger Wald in die Höhe. Oben erstreckt sich die Aussicht weit über die Möhnetalsperre, auch bekannt als Westfälisches Meer, bis in die Soester Börde hinein. Am höchsten Punkt der Region, auf 581 Höhenmetern zwischen Warstein und Meschede-Eversberg, steht die filigrane Holzkonstruktion des Lörmecke-Turms. Von drei Aussichtsplattformen bietet sich ein grandioses 360-Grad-Panorama über den Arnsberger Wald, zu Füßen dehnt sich das Quellgebiet des Flüsschens Lörmecke aus. Der gleichnamige Turm ist das Wahrzeichen der Sauerland-Waldroute. Unter www.sauerland-waldroute.de ist ein Routenplaner für alle Etappen, die angrenzenden Rundwege und Thementouren zu finden.

Höhlen und historische Relikte

Auf den Waldwegen begegnen Wanderer und Spaziergänger auch eindrucksvollen Naturdenkmälern wie dem „Hohlen Stein“. In den Resten dieses Felsmassivs wurden Spuren von Menschen entdeckt, die hier um 10.000 vor Christus lebten. Heute bietet die kleine Höhle am Bachlauf einen schattigen Platz für eine willkommene Pause. Noch tiefer in den Fels hinein geht es wenige Kilometer entfernt in der Warsteiner Bilsteinhöhle, einem faszinierenden unterirdischen Labyrinth aus Stalaktiten und Stalagmiten. Auf den sechs „WaldKulTour-Routen“ können Wanderer auf den Spuren der Forst- und Klosterwirtschaft oder der vergessenen Eisenindustrie wandeln. Denn was heute nach unberührter Natur aussieht, geht oft auf Menschen zurück, die den Wald einst nutzten und formten. Die Themenwege geben Einblicke in die spannende Waldgeschichte und weisen auf Relikte aus alten Zeiten hin.

Dienstag, 18. August 2020

Wo Schlafen zur Nebensache wird

Außergewöhnliche Übernachtungstipps in Niedersachsen

Eingebettet in einen Wald nahe dem Zwischenahner
Meer stehen vier Baumhaussuiten aus Lärchenholz.
Foto: djd/TMN/Tobias Mittmann/Baumgeflüster


 


 

 

 

 

 

 

 

 

(djd). Wer in den Urlaub fährt, sammelt viele neue Eindrücke. In Niedersachsen beispielsweise können bereits Übernachtungen zum Erlebnis werden. Einen Überblick gibt es auf www.reiseland-niedersachsen.de in der Rubrik "Besonders Übernachten". Hier sind Beispiele, die auch im Herbst und Winter behaglichen Komfort versprechen:

Baumgeflüster

Eins zu sein mit der Natur und doch auf keinen Luxus verzichten müssen: Diesem exklusiven Lebensgefühl kann man sich in einem Baumhaus hingeben. Mit den ersten Sonnenstrahlen eröffnet sich ein weiter Blick in die erwachende Landschaft. Abends wiegt einen das Rauschen der Blätter sanft in den Schlaf. Die ideenreich gestalteten Lofts in luftiger Höhe lassen keine Wohnwünsche offen. Durch die Panoramafenster im Resort Baumgeflüster in Bad Zwischenahn kann man die Tiere des Waldes beobachten und fühlt sich dem Himmel ein Stück näher. Beinahe zu spannend zum Schlafen dürfte die Übernachtung im Baumhaushotel Tree Inn in Dörverden sein, das sich fünf Meter über einem Wolfsgehege befindet. Wer sich vom faszinierenden Anblick des Rudels lösen kann, macht es sich im Whirlpool gemütlich.

Luxus für die Seele

Manchmal braucht die Seele ein paar Streicheleinheiten. Hotels mit luxuriösem Ambiente und vielfältigem Wellnessangebot sind dann genau das Richtige. Fast wie Adelige fühlen sich die Gäste des 5-Sterne-Schlosshotels Münchhausen im Weserbergland. Das 440 Jahre alte Schloss bietet romantische Zimmer und Suiten sowie einen lichtdurchfluteten Wellnessbereich mit 18-Meter-Innenpool, Aroma- und Kräuterdampfbad sowie Sauna. Wer sich vom Rooftop-Pool aus den frischen Seewind um die Nase wehen lassen möchte, wird sich im Relais & Chateaux Hotel Seesteg auf Norderney wohlfühlen. Ehemals eine Lagerhalle für den damaligen Seesteg, präsentiert sich das Hotel heute extravagant und anspruchsvoll. Was kümmert einen das Schmuddelwetter draußen, wenn drinnen Wellness-Wonnen locken? Mit Erlebnisbecken, Licht- und Klangraum fällt der Spa-Bereich im Romantischen Winkel im Südharz besonders großzügig aus. Nach dem Motto "Einfach. Glücklich. Sein!" möchte das Wellnesshotel seinen Gästen Lebensfreude und Gesundheit in den Alltag mitgeben.

Für Individualisten

Neues ausprobieren und Erinnerungen an exklusive Erlebnisse mit nach Hause nehmen: Die Individualisten unter den Reisenden schlafen gerne in Campingfässern, Schäferwagen oder in einer mongolischen Jurte - zum Beispiel bei Nienburg an der Weser. Die traditionellen Zelte der Nomaden sind einfach und behaglich zugleich eingerichtet. Im gusseisernen Ofen knistert das Feuer und durch die doppelwandige Glaskuppel schaut man in den nächtlichen Sternenhimmel.

Samstag, 11. Juli 2020

Heimaturlaub mit Sonne, Wein und weiten Landschaften

Das HeilbronnerLand ist ein schönes Urlaubsziel abseits großer Touristenströme

Sonniger Süden: Das baden-württembergische Weinland
ist bekannt für sein mildes Klima bis weit in den Herbst hinein.
Foto: djd/Touristikgemeinschaft HeilbronnerLand/Jan Bürgermeister




 

 

 

 

 

 

 

 

(djd). Urlaub 2020: Das bedeutet vor allem Urlaub in der Heimat. Und gerade Regionen, die nicht zu den touristischen Hotspots gehören, bieten dabei einige Vorteile. Wo kann man großen Menschenansammlungen aus dem Weg gehen und neue Lieblingsplätze entdecken? Wo werden Urlauber, die ansonsten eher in den Süden Europas reisen, mit vielen Sonnenstunden verwöhnt? Die Antwort kann lauten: im HeilbronnerLand.

Radausflüge ins Rebenmeer

Zwischen Heidelberg und Stuttgart gelegen, bietet die schöne Wein- und Kulturlandschaft aktiven Genussurlaubern viele Möglichkeiten. Zahlreiche Rad- und Wanderwege durchziehen die größte Rotweinregion Deutschlands. Entspannte Tagestouren mit dem Rad oder E-Bike sind beispielsweise in den kleinen, beschaulichen Seitentälern von Kocher, Jagst und Neckar oder auf dem Württemberger Weinradweg möglich. Den Radlerfeierabend beschließt man am besten bei einem guten Tropfen wie Lemberger oder Rivaner und regionalen Spezialitäten in einer rustikalen Besenwirtschaft oder Weinstube. Oder man packt sich ein Fläschchen des edlen Rebensafts in den Fahrradkorb und genießt unterwegs ein Picknick mit herrlichen Aussichten auf die Weinlandschaft, auf Burgen, Schlösser und historische Fachwerkstädtchen. Eine ideale Planungshilfe mit allen Weinwanderwegen und Weinradwegen ist dabei die kostenlose WeinErlebnisKarte HeilbronnerLand. Diese enthält zudem viele weitere Tipps für den Urlaub in der Region und kann unter www.HeilbronnerLand.de/Wein direkt bestellt werden.

Sommerfrische im Naturpark

Das Weinland im sonnigen Süden ist bekannt für sein mildes Klima bis weit in den Herbst hinein. Und sollte es im Sommer an manchen Tagen doch mal zu heiß sein, lockt eine Radtour in die Naturparks Stromberg-Heuchelberg und Schwäbisch-Fränkischer Wald. Mit viel Wald und Höhenlagen bis zu 600 Metern sind sie ideal für die Sommerfrische. Das war bereits im 19. Jahrhundert bekannt. So wurde etwa am 28. Juni 1898 im Stuttgarter Neuen Tagblatt für eine Unterkunft im Schwäbisch Fränkischen Wald geworben: "In romantischem Tal, mitten im Wald gelegen. Angenehmster Sommeraufenthalt Juni bis September. Buchen- und Tannenwald. Gelegenheit zum Baden." Komfortable Übernachtungsmöglichkeiten finden Urlauber in der Ferienregion auch heute noch genügend. Zum Beispiel direkt auf dem Winzerhof. Privatzimmer, Ferienwohnungen, und Schlaffässer im Weinberg werden dort ebenso angeboten wie Wohnmobilstellplätze mit "Wengerter-Anschluss". Empfehlenswert für Weinliebhaber sind zudem die zertifizierten Württemberger Weinhotels, bieten diese doch neben weinseligem Ambiente auch die passende Gastronomie direkt im Haus.

Freitag, 19. Juni 2020

Sicher im Urlaub

Aktuelle Tipps von der gesetzlichen Krankenkasse sowie Reiseveranstaltern

Die Animateure wurden genauestens geschult, um den
Schutz der Gäste bestmöglich zu gewähren.
Foto: djd/Albena-Bulgarien




 

 

 

 

 

 



(djd). In der Zeit der Einschränkungen und Distanz haben wir gelernt, achtsam miteinander umzugehen und uns vor Gefahren zu schützen. Wir wollen keine zweite Pandemiewelle zulassen. Aber wir wollen schöne, sorgenfreie Ferien. Um das noch diese Saison zu ermöglichen, haben Fluggesellschaften, Hoteliers und die Reiseveranstalter alle notwendigen Voraussetzungen geschaffen. Die Krankenkassen haben ihre Leistungen angepasst. Die Barmer Ersatzkasse und das europäische Urlaubs- und Sportresort Albena geben aktuelle Informationen zu sicheren Reisen in Europa.

Geschultes Personal, beste Hygiene

So haben die Albena Group und Flamingo Tours in ihren Ferienanlagen an der bulgarischen Schwarzmeerküste die Sicherheitsvorgaben der WHO gewissenhaft umgesetzt. Die Eröffnung der Hotelanlagen beispielsweise erfolgt stufenweise mit maximaler Gästebelegung von 70 Prozent der Gesamtkapazität. Die resorteigene moderne Klinik hat abgetrennte Bereiche zur Verfügung gestellt, die isolierte Patienten aufnehmen können. Das gesamte Personal aus den Bereichen Hotellerie, SPA, Sport und Animation wurde geschult und mit der optimalen Ausstattung für den Schutz der Gäste und die eigene Prävention versorgt. Händedesinfektionsmittel und Fluide zur Bearbeitung von Flächen stehen in allen Eingangsbereichen. Ebenso an den ausgeschilderten Gängen zum Strand. Die Strände, Sportfelder und Parkflächen werden mit Aerosolen und UV-Geräten bearbeitet. Der Abstand zwischen den Sonnenschirmen beträgt aktuell sieben Meter. Mehr Infos gibt es unter www.flamingotours.de. So können die Gäste inmitten einer üppigen Natur, Sonne, Meer und luxuriösen Unterkünften entspannten Urlaub genießen.

Eine gute Versicherung zählt

Für höchstmögliche Sicherheit sorgen auch die Krankenkassen. Daniel Freudenreich, Pressesprecher der Barmer EK, zur Kostenfrage bei einer eventuellen Corona-Erkrankung im EU-Ausland: "Es werden die Leistungen von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen, die in dem jeweiligen Urlaubsland als Regelleistung gelten. Dazu müssen die Versicherten ihren Leistungsanspruch mit der Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) nachgewiesen haben. Die EHIC befindet sich auf der Rückseite jeder Gesundheitskarte." Unter www.barmer.de findet man weitere Infos dazu. Kommt es vor Ort zu einer Privatbehandlung, müssen Versicherte in Vorleistung treten und können hinterher eine Erstattung beantragen. "Rücktransportkosten dürfen von der gesetzlichen Krankenversicherung generell nicht übernommen werden", so Freudenreich. Daran ändere auch Corona nichts. Generell rät der Experte zu einer zusätzlichen Auslandsreisekrankenversicherung. Außerdem sollten stets die aktuellen Hinweise der Auswärtigen Amtes beachtet werden.

Montag, 18. Mai 2020

Unbeschwerter Nordsee-Urlaub

Familien und Paare finden in Neuharlingersiel einen sicheren Ferienhafen

Abstand? Kein Problem! Urlaub an der Nordsee bedeutet
Weite, Freiheit und Entspannung.
Foto: djd/Kurverein Neuharlingersiel/Martin Stöver


 

 

 

 

 

 

 

 

(djd). "Unbeschwert" ist nicht gerade das Wort, dass einem als Erstes zu 2020 einfällt, eher Infektionszahlen, Kontaktsperren und Zuhausebleiben. Umso mehr sehnen sich die Menschen nach dieser anstrengenden Zeit nach Freiheit und Weite, Entspannung und Sicherheit, um Ballast abzuwerfen und wieder aufzuatmen. Ein Urlaub in Neuharlingersiel an der ostfriesischen Nordseeküste vereint Aktivitäten an der frischen Luft, Naturerlebnisse, Spaß für Kinder und Entspannungsmöglichkeiten für Körper und Geist. Reichlich Platz, die sorgfältig ausgearbeiteten Hygienekonzepte, medizinische Versorgung nach deutschem Standard und die leichte Ab- und Anreise sorgen zudem für einen unbeschwerten Aufenthalt.

Für jeden Urlaubstyp etwas

Zwischen Deich und Meer, Campingplatz und Kite-Schule, Sauna und Reiterhof, Krabbenbrötchen und Ostfriesentee finden hier die verschiedensten Typen Urlaubsgenuss ganz nach ihrem Geschmack. So haben Paare viel Raum für romantische Stunden zu zweit beim gemeinsamen Kuscheln im Strandkorb, bei einem Sonnenuntergangs-Cocktail in der Strandbar oder einem Bummel durch den urigen Fischerhafen. Und wenn die Action-Bedürfnisse mal unterschiedlich sind, geht einer zum Kite-Kurs, während der andere sich mit einer Thalasso-Anwendung im Badewerk verwöhnen lässt. Familien bauen gemeinsam Sandburgen am weißen Nordseestrand oder suchen bei einer Wattwanderung mit dem Biologen Bernd Koopmann nach Würmern und Muscheln. Kinder lieben außerdem den Leuchttürmchen-Club, wo beim Spielen und Basteln am Strand nie Langeweile aufkommt. Für ältere Geschwister steht derweilen Stand-Up-Paddling oder Reiten auf einem der umliegenden Höfe auf dem Programm.

Campen hinterm Deich

Auch bei den Unterkünften ist von Ferienwohnung bis Hotel alles möglich. Besonders reizvoll und naturnah ist ein Aufenthalt auf dem Nordsee-Campingplatz direkt hinter dem Deich - Infos und Buchungen unter www.neuharlingersiel.de. Von dort aus sind Strand, Hafen, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten in Minuten fußläufig zu erreichen. Und auch für weitere Touren kann das Auto stehen bleiben, denn rundum warten viele wunderschöne Radwege mitten durch die Natur. Ein Fernglas sollte immer dabei sein, denn das faszinierende Ökosystem im und am Unesco-Weltnaturerbe Wattenmeer beherbergt zahlreiche Vogelarten. Besonders im Herbst, wenn die Zugvögel hier rasten, kommen Naturfreunde auf ihre Kosten.

Mittwoch, 15. April 2020

Unbeschwert in den Urlaub - trotz Corona

Südtirol verstärkt Hygienemaßnahmen zum Schutz der Gäste

Viel Raum für zwei: In den luxuriösen Suiten
genießt man die Privatsphäre.
Foto: djd/Hotel Quelle/Michael Huber



 

 

 

 

 

 

 

 

(djd). Nach und nach werden die strengen Maßnahmen gegen die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus wieder gelockert. Viele hoffen deshalb darauf, im Sommer doch noch ein paar Tage Urlaub im nahen Ausland verbringen zu können. In Südtirol beispielsweise sind die Beherbergungsbetriebe gut auf die Situation vorbereitet. Unter www.suedtirol.info können sich Interessierte schon vorab über die allgemeinen Vorkehrungen informieren. Zusätzlich zu den in Südtirol seit 8. Mai gesetzlich vorgeschriebenen Hygieneregeln setzen einzelne Betriebe weitere Sicherheitsmaßnahmen um:

Keine Vollauslastung

Betriebe, wie etwa das Miramonti Boutique Hotel in Hafling nehmen nur Buchungen bis zu einer Auslastung von 70 Prozent entgegen. Somit ist mehr Platz für jeden Einzelnen da. Auch das Restaurant wird nur mit dem vorgeschriebenen Mindestabstand besetzt. Zusätzlich können die Gäste abends auch im Wohnzimmer und im Tea Room von einer Barfood-Karte bestellen.

Zimmerservice ausgeweitet

Wer sich in der gegenwärtigen Situation im Frühstücksraum oder im Restaurant nicht wohlfühlt und lieber für sich speisen möchte, kann sich auch auf dem eigenen Zimmer oder in der Suite verwöhnen lassen. Manche Hotels, wie das Apfelhotel Torgglerhof in St. Martin in Passeier, bieten den Room Service aktuell ohne Aufpreis an oder haben die Angebote ausgeweitet, um größtmögliche Privatsphäre zu gewährleisten.

Verstärkte Hygienemaßnahmen

Bereits vor Ausbruch von Covid-19 galten generell und speziell in der Fünfsternehotellerie strenge Hygienestandards. Nun wurden diese um zusätzliche Reinigungs- und Desinfektionspläne erweitert. So stehen jetzt beispielsweise im Hotel Quelle in Gsies an allen Eingängen, Toiletten sowie in jedem Stockwerk und in den Zimmern Desinfektionsmittelspender bereit. Im Wellnessbereich werden vor einer Anwendung sowohl beim Gast als auch bei Mitarbeitern die Körpertemperatur gemessen. Die Hartman Hotels in Gröden beschäftigen zudem eigens Mitarbeiter, die regelmäßig typische Berührungspunkte wie Türgriffe, Armlehnen, Handläufe und Aufzüge reinigen.

Flexibel buchen und stornieren

Reisen langfristig planen ist zurzeit nicht möglich. Deshalb setzen viele Beherbergungsbetriebe jetzt verstärkt auf kurzfristige Buchungen, damit sich Urlauber auch in letzter Minute entscheiden können, ein paar freie Tage in Südtirol zu verbringen. Wer seinen Urlaub schon vor Corona gebucht hat, profitiert von den vielerorts neuen flexiblen Stornobedingungen. Sie ermöglichen es beispielsweise, bis 48 Stunden vor Anreise kostenlos zu stornieren oder den geplanten Aufenthalt langfristig zu verschieben.

Sonntag, 8. März 2020

Die neue Lust am Wandern

Worauf Anfänger bei der Tourenplanung achten sollten

 Frische Luft, Weite und schöne Natur: Viele Menschen
haben das Wandern für sich neu entdeckt.
Foto: djd/BKK Pfalz/Dominik Ketz

 

 

(djd). Mal durchatmen, Unternehmungen nach Lust und Laune planen, aktiv an der frischen Luft sein: In diesen Zeiten besinnen wir uns wieder darauf, was wir in unserer Freizeit wirklich brauchen - und sind oft erstaunt, dass wir solche Genussmomente gleich um die Ecke finden. Viele Menschen haben deshalb das Wandern neu für sich entdeckt. Abseits großer Touristenströme führen idyllische Wege durch die schöne Natur und zu großartigen Aussichtspunkten. Am Ende einer Tour fühlt man sich gleichermaßen erfrischt und angenehm erschöpft. Ein abwechslungsreiches Terrain mit entspannten Kurzwanderungen bis hin zu Tagestouren mit anspruchsvollen Steigungen bietet etwa die Pfalz.

Gut geplant, gut gelaufen

Gerade für Wanderanfänger gilt, dass sie sich nicht überfordern sollten. Auch ein entspannter Spaziergang kann schon entschleunigend wirken, wie etwa das Video "Die Wunderwelt des Waldes" auf www.wanderfit.de zeigt. Auf der Site gibt es sowohl für Genusswanderer als auch für sportlich Ambitionierte Tourentipps mit ausführlichem Streckenprofil, Hinweisen zu Sehenswürdigkeiten entlang des Weges und Gesundheitstipps. Denn Wandern macht nicht nur Spaß, sondern stärkt Muskeln und das Herz-Kreislauf-System, wirkt blutdrucksenkend und baut Stress ab. Wer die Tour sorgfältig vorbereitet, kann vermeiden, dass der vergnügliche Ausflug in einem quälend langen Fußmarsch endet. Im Normalfall läuft man etwa vier Kilometer pro Stunde, ältere Menschen etwas weniger. Die BKK Pfalz empfiehlt deshalb, jede Wanderung zeitlich so zu planen, dass man nach hinten noch etwas Puffer hat und auf jeden Fall noch bei Tageslicht am Ziel ankommt. Auch in Zeiten von Smartphones und GPS-Geräten kann eine traditionelle Wanderkarte zusätzlich gute Dienste leisten. Für Tagestouren und noch kürzere Distanzen eignet sich eine Karte im Maßstab 1:25.000. Offizielle Wanderwege inklusive ihrer Markierung sind in der Regel als rote Linien erkennbar. Die Höhenlinien, meist in einem Braunton eingezeichnet, zeigen, wie viele Höhenmeter entlang des Weges zu bewältigen sind.

So hilft man sich im Notfall

"Selbst routinierte Wanderer kommen manchmal vom richtigen Weg ab", weiß Gesundheitswanderführer Jürgen Wachowski. Dann heißt es, Ruhe zu bewahren und herauszufinden, ab wann man die Richtung verloren hat. "Hilfreich ist es, sich an sogenannten Wegespinnen zu orientieren und diese mit der Karte zu vergleichen", rät der Profi. Und dann gibt es noch die Rettungspunkte im Gelände, die in Rheinland-Pfalz in jeder Wanderkarte eingetragen sind. An diesen Stellen sollte Handy-Empfang sein und man kann die Zahl auf dem Schild den Rettungskräften durchgeben - diese ist, wie alle anderen, in der Zentrale bekannt.

Mittwoch, 19. Februar 2020

Zur Erholung unter Tage einfahren

Ein Gesundheitsurlaub mit Heilstollentherapie tut immer gut


Zum Angebot in den Heilstollen wie hier in Neubulach gehören auch spezielle Atemübungen.
Foto: djd/Deutscher Heilstollenverband/Stadt Neubulach/J. Walter

 

 

 

 

 

 



(djd). Viele Menschen möchten im Urlaub etwas für die Gesundheit tun - egal ob mit Sport, einzelnen Behandlungen oder ganzheitlichen Kuren. Nicht nur der Kopf soll abschalten, auch der Körper soll wieder fit für den Alltag gemacht werden. Heilbäder und Kurorte finden sich für einen solchen Gesundheitsurlaub viele. Wer unter Problemen wie Asthma und anderen Atemwegserkrankungen leidet oder einfach in aller Ruhe entspannen möchte, ist in Urlaubsorten mit Heilstollen-Therapie richtig.


Reine Höhlenluft einatmen

Tief unten in alten Bergwerksstollen und Naturhöhlen, wo früher Kalisalz, Kohle, Gold oder Silber abgebaut wurden, liegt man heute bequem auf Liegestühlen und atmet die saubere, allergen- und staubarme Luft ein: warm eingepackt in Schlafsäcken, denn dort herrscht ganzjährig eine konstante Temperatur von etwa fünf Grad Celsius. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei rund 98 Prozent. In der nahezu gesättigten Luft bilden sich natürliche Aerosole - kleinste Nebeltröpfchen, die wohltuend und krampflösend wirken. Auch Stressgeplagten tut eine solche Auszeit unter Tage gut. Dort können sie die Pausentaste ihres hektischen Alltags drücken - und ohne Handy und andere Störungen entspannen. Gerade bei Erschöpfungszuständen und Schlafproblemen soll sich die erlebbare Stille im Heilstollen positiv auswirken. Angebote wie Klangschalen-Meditation oder Atemübungen können dazu gebucht werden.

Eintauchen in die Natur

Zum Erholen gehört auch das Eintauchen in die Natur. Ob Bad Grund, die älteste der Oberharzer Bergstädte, Neubulach im nördlichen Schwarzwald, Aalen im Herzen Ostwürttembergs oder Bodenmais am Großen Arber: Die Therapieorte liegen landschaftlich reizvoll und locken mit Rad- und Wanderwegen durch Feld und Wald. Touren auf den heilklimatischen Wanderwegen sind die ideale Ergänzung zur Therapie in den Heilstollen. Auf Ausflügen können zahlreiche Sehenswürdigkeiten erkundet werden. Alle Heilbäder und Kurorte bieten zudem ein breites Spektrum an weiteren gesundheitsfördernden Angeboten. In Aalen ist zum Beispiel eine Physiotherapie im warmen Thermal-Mineralwasser der Limes-Thermen möglich. Unter www.deutscher-heilstollenverband.de finden Interessierte eine Übersicht der Therapieorte sowie weitere Informationen.

Montag, 13. Januar 2020

Wedelspaß mit bester Aussicht

Die Gerlitzen Alpe in der Kärntner Region Villach ist ein tolles Skigebiet für die ganze Familie

Für Skifans ist die Gerlitzen Alpe ein echtes Winterparadies.
Foto: djd/Region Villach Tourismus/Kärnten Werbung/Franz Gerdl


(djd). Knirschender Schnee unter den Füßen, traumhafte Panoramablicke bis nach Sl
owenien und Italien, urige Skihütten mit großen Sonnenterrassen, in denen Kärntner Schmankerl locken: Für Skifans ist die Gerlitzen Alpe ein echtes Winterparadies. Der Skiberg bietet Anfängern wie Könnern von Anfang Dezember bis April schneesichere Skiabfahrten und trägt als einziges Skigebiet in Kärnten das Gütesiegel "zertifiziert für Beginner und Wiedereinsteiger". Wer neben dem alpinen Brettl-Spaß Wert auf eher sanfte Wintererlebnisse legt oder gerne in der Therme relaxt, kommt in der Region ebenso auf seine Kosten.


Skispaß pur für die ganze Familie

Wedeln, Carven oder Powdern: Mit 45 bestens präparierten Pistenkilometern und 15 Kilometer naturbelassenen Skirouten sowie 26 abwechslungsreichen Skiabfahrten in alle Himmelsrichtungen haben Winterurlauber auf der Gerlitzen Alpe die volle Auswahl - und Schneegarantie, denn alle Pisten können beschneit werden. Ideal für Familien: Für den Nachwuchs gibt es drei große Übungsgelände, eine Skischule mit Kinderbetreuung sowie drei sehr gut ausgestattete "Kinderländer". Das größte davon befindet sich direkt am Fuße der sieben Kilometer langen Talabfahrt Klösterle-Arriach und ist auch öffentlich zugänglich. Die Gerlitzen Alpe verfügen zum Großteil über moderne Sesselbahnen. So gelangen die Skifahrer schnell auf den Berg, ohne die Brettl abschnallen zu müssen. In Zeiten von COVID-19 ist dies ein entscheidender Vorteil für ein sicheres Skivergnügen, da sich die Gäste auch am Lift im Freien befinden. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Kanzelbahn bereits um 8:15 Uhr ihren Betrieb startet. Beste Voraussetzungen also für einen langen Tag am Berg, inklusive Einkehrschwung in einer der 16 Hütten und Restaurants. Skipässe gibt es direkt unter www.gerlitzen.com, weitere Urlaubstipps unter www.visitvillach.at.

Sanfte Wintererlebnisse

Noch gemütlicher geht es im Familienskigebiet Dreiländereck bei Arnoldstein zu - mit Pisten für Anfänger und Genussskifahrer sowie kostenlosen Skitouren-Nächten jeden Donnerstagabend. Beliebt bei Tourengehern, Schneeschuhwanderern und Langläufern ist der idyllische Naturpark Dobratsch, in der Villacher Alpen Arena können Letztere sogar unter Flutlicht ihrer Leidenschaft nachgehen. Für alle, die nach dem Outdoorvergnügen relaxen möchten: Mit dem Skipass gibt es 20 Prozent Ermäßigung auf den Abendeintritt in die KärntenTherme, einer der modernsten Thermen-Erlebniswelt Österreichs. Anschließend lockt ein Bummel durch die schmucke Fußgängerzone von Villach. In der Vorweihnachtszeit vom 12. November bis 24. Dezember lädt zudem der Adventmarkt samt schönem Eislaufplatz zu einem Besuch der Draustadt ein.

Montag, 9. Dezember 2019

Die schönste Zeit des Jahres

djd-Thementipp "Weihnachtsmärkte"

Blick auf den beleuchteten Braunschweiger Burgplatz,
der vom Dom St. Blasii und der Burg
Dankwarderode eingerahmt und von der bronzenen
Löwenstatue bewacht wird.
Foto: djd/Braunschweig Stadtmarketing GmbH
(djd). Für viele Menschen hat sich der Dezember mittlerweile zum schönsten Monat des Jahres gemausert, auf den man sich schon lange im Voraus freut. Der Grund dafür sind die stimmungsvollen Weihnachtsmärkte in den Innenstädten, hier verabredet man sich mit Freunden zum Glühwein, das Lichtermeer und traditionelles Handwerk sorgen für die besondere Stimmung. Unser Special stellt drei Weihnachtsmärkte in Deutschland sowie Weihnachtsmärkte in Südtirol vor.

Braunschweig: Der Löwe im festlichen Lichterglanz

Der Braunschweiger Löwe wacht vom 27. November bis 29. Dezember nicht nur über den Burgplatz, sondern auch über den festlich illuminierten Braunschweiger Weihnachtsmarkt. Dann versammeln sich rund 150 geschmückte Stände rund um das aus Bronze gegossene Wahrzeichen der Stadt. Die Geschichte des traditionsreichen Marktes reicht zurück bis in das Jahr 1505. Heute gibt es bei vielen Kunsthandwerkern Holzspielzeug, Christbaumdekorationen und kreativen Schmuck zu entdecken, während Marktkaufleute weihnachtliche Speisen und regionale Spezialitäten anbieten. Eine besondere Perspektive genießt man von Flößen aus, die als überdachte Holzplattformen im Burggraben Stehplätze für bis zu 20 Personen bieten. Mehr Infos gibt es unter www.braunschweig.de/weihnachtsmarkt.

Centro Oberhausen: Weihnachtszauber für jede Generation

Vom 15. November bis zum 23. Dezember verwandelt sich das Centro Oberhausen in eine stimmungsvolle Weihnachtswunderwelt, 350.000 LED-Lichter tauchen das Freizeit- und Shoppingzentrum in ein festliches Licht. Gleich drei charmante und liebevoll gestaltete Weihnachtsmärkte erwarten Besucher mit Glühwein, Kunsthandwerk und Budenzauber. Dank der unterschiedlichen Themenwelten ist für jeden Geschmack etwas dabei. Der Bergweihnachtsmarkt etwa steht für Almhüttengemütlichkeit und Après-Ski, während die Kinder sich auf der Kindermotorschlittenbahn und der Rodelrampe amüsieren. Ab dem 22. November gelten im Shoppingzentrum im Übrigen verlängerte Öffnungszeiten von 10 bis 22 Uhr. Zusätzlich gibt es einen verkaufsoffenen Sonntag am 15. Dezember von 13 bis 18 Uhr. Mehr Infos findet man unter www.centro.de.

Bernkastel-Kues und Traben-Trarbach: Weihnachtsmarkt-Hopping an der Mosel

Zauberhafter Budenzauber in der mittelalterlichen Altstadt erwartet Gäste vom 22. November bis 22. Dezember in Bernkastel-Kues. Attraktionen wie Fackelschwimmen und Feuerwerk gehören traditionell ebenso dazu wie Riesling-Glühwein, Nikolauswanderung und der "größte Adventskalender der Region". Jeden Tag öffnet sich am historischen Fachwerkhaus der Adler-Apotheke ein Türchen, ergänzt von einer künstlerischen Darbietung. Im benachbarten Traben-Trarbach erleben Besucher vom 22. November bis 1. Januar unter anderem an den Wochenenden eine unterirdische Weihnachtswelt hinter Kellertüren - mit stimmungsvoll-mystischem Ambiente, kulinarischen Spezialitäten und einem vielfältigen Rahmenprogramm wie Figurentheater, Kellerführungen und Schlittschuhlaufen. Mehr Infos gibt es unter www.bernkastel.de und unter www.mosel-wein-nachts-markt.de.

Südtirol: Schneegestöber und Lichterglanz

In den Wintermonaten zieht es viele Urlauber nach Südtirol: zum Wandern durch die verschneite Bergwelt, zum Skifahren oder einfach nur zum Entspannen inmitten der prächtigen Alpenkulisse. Aber auch die Bischofsstadt Brixen, das ländliche Bruneck mit seinen romantischen Altstadtfassaden oder die schmucke Fuggerstadt Sterzing sind einen Besuch wert. Ein ganz besonderes Flair können die Besucher in der Weihnachtszeit vom 29. November 2019 bis 6. Januar 2020 erleben. Dann finden wieder die "Original Südtiroler Christkindlmärkte" in Meran, Bozen, Brixen, Sterzing und Bruneck statt. Öffnungszeiten und Informationen zum Programm gibt es unter www.suedtirol.info/christkindlmaerkte.

Mittwoch, 20. November 2019

Pulverschnee und Gaumenfreuden

Zum Skifahren, Winterwandern und Genießen in die Südtiroler Bergwelt

Eine Schneeschuhwanderung durch Pulverschnee
mit Blick auf die markanten Berge Südtirols ist ein
ganz besonderes Erlebnis.
Foto: djd/IDM Südtirol/Alex Filz
(djd). Die schneebedeckte Berglandschaft Südtirols zieht in diesen Monaten Aktivsportler und Erholungssuchende gleichermaßen in ihren Bann. Die einen wedeln auf gut präparierten Pisten den Hang hinunter oder erleben spannende Momente als Zuschauer bei den großen Wintersportevents wie dem FIS Snowboard World Cup, der Biathlon WM Antholz oder dem Audi FIS Ski World Cup. Andere Gäste suchen die Ruhe und tauchen beim Winterwandern Schritt für Schritt in die stille, verschneite Landschaft ein. Und wer es lieber ganz gemütlich mag, dreht sein Gesicht der Sonne entgegen und genießt den Ausblick auf die Berge. Einen Überblick über die Freizeitaktivitäten gibt es unter www.suedtirol.info/de/erleben/winter.

Genuss auf der Piste


Frühaufsteher erwartet im Skigebiet Ratschings-Jaufen nahe Sterzing nicht nur das Vergnügen, den Sonnenaufgang auf frisch präparierten Pisten zu erleben: An der Wasserfalleralm gibt es für sie außerdem noch ein Gourmet-Frühstück mit regionalen Spezialitäten. Und auch in der Region Alta Badia können Kulinariker Sport und Spaß im Pulverschnee mit Gaumenfreuden verbinden. Dafür sorgen lokale und internationale Starköche, die jeweils für eine Skihütte an den Pisten in Alta Badia ein spezielles Gericht kreieren, das während der Wintersaison auf dem Speiseplan steht. Bis Ende März 2020 werden in verschiedenen Südtiroler Skigebieten zudem Genusserlebnisse angeboten, die beispielsweise Skitouren mit der Verkostung von Käse und Wein kombinieren. Zusammen mit einem Skilehrer fahren die Teilnehmer von den 2.400 Meter hoch gelegenen Almgebieten bis zum Talboden auf gut 800 Meter. Bei Hütteneinkehr präsentieren Sommeliers Südtiroler Käsespezialitäten oder ausgewählte regionale Qualitätsweine, darunter fruchtige Weißweine oder kräftige Rotweine.

Spuren machen und Fährten lesen

Auch wenn das Spuren mit Schneeschuhen mehr Kraft und Trittsicherheit verlangt als das normale Bergwandern, so ist die Technik doch schnell erlernt und macht richtig viel Spaß. Von Januar bis März 2020 kann man im Nationalpark Stilfserjoch das Gehen mit den "Brettern" testen und dabei erfahren, wie angenehm entschleunigend diese Art der Fortbewegung ist. Wer lieber mit klassischen Wanderschuhen unterwegs ist, findet jetzt zahlreiche gespurte Winterwanderwege, wie etwa rund um die Seiser Alm oder im oberen Vinschgau. Einen faszinierenden Einblick in die Bergwelt und ihre tierischen Bewohner bietet eine geführte vier- bis fünfstündige Tour, bei der man sich in der Kunst des Spurenlesens übt. Dabei lernt man nicht nur, die Fährten der Wildtiere wie Alpensteinbock, Hermelin oder Gämse zu erkennen, sondern erfährt auch mehr über ihre Lebensweise in der hochalpinen Region.

Donnerstag, 10. Oktober 2019

Bezauberndes Naturereignis

In Namibia eine faszinierende Landschaft und eine vielfältige Tierwelt erleben

Im Etosha Park ist die Tierwelt
Afrikas ganz nah.
Foto: djd/Travel Team Africa
(djd). Für Anna und Lorenz Kastner war es schon immer ein Traum, Afrika auf ganz individuelle Art zu entdecken. Und so ging es mit einem allradbetriebenen Campmobil durch die weite und atemberaubende Landschaft Namibias. "Wir hätten vorher nicht gedacht, dass wir so abenteuerlustig sind", erinnert sich Anna nach der Rückkehr lächelnd. 18 Tage lang war das Ehepaar aus Nürnberg auf einer Selbstfahrerreise in dem südafrikanischen Land unterwegs und schnell fasziniert von Land und Leuten. "Die Natur schlägt einen sofort in den Bann, die Menschen sind herzlich und immer hilfsbereit. Wir haben uns unterwegs absolut sicher gefühlt, haben schöne Campingplätze und Lodges vorgefunden. Hier konnten wir auch sehr gut essen", so Lorenz Kastner.

Planung der Reise bis ins Detail

Bei der Planung der Reise haben die Franken nichts dem Zufall überlassen. "Uns war wichtig, dass wir nicht buchstäblich ins Blaue hineinfahren, sondern eine professionelle Begleitung haben", erzählen beide. Darum hatten sie sich für eine Selbstfahrerreise von Travel Team Africa entschieden. Seit 1993 organisiert der Veranstalter Trips in afrikanische Länder wie Namibia, Botswana und Malawi. "Gerade Namibia eignet sich für Afrika-Einsteiger. Hier herrscht eine sehr gute Infrastruktur, wir arbeiten seit Jahren mit unseren Partnern vor Ort zusammen", betont Geschäftsführer Helge Hermann. Nach der Landung in Windhoek ging es für die Kastners zur Mietwagenübergabe, wo die Reisenden eine umfassende Einweisung erhielten. Danach hatten sie noch Zeit, die Hauptstadt Namibias zu entdecken. Auf www.travelteam.de können sich Interessierte vorab erste Eindrücke verschaffen. Bei der genauen Planung der Reise ist das Team des Veranstalters bis ins Detail behilflich.

Das Land intensiv kennenlernen

Am zweiten Tag der Reise ging es dann für das Ehepaar Kastner richtig los. Die Eckpunkte der Reise waren vorgegeben und wurden individuell angefahren. Über die Kalahari ging es zum skurrilen Köcherwald in Keetmanshoop. Weitere aufregende Stationen der 18-tägigen Tour waren unter anderem die heißen Quellen beim Fish River Canyon, der Küstenort Lüderitz, die Fels- und Wüstenlandschaft des Damaralands, der Etosha Park oder der größte Meteorit der Welt auf dem Weg zum Waterberg Nationalpark. "Während der zweieinhalb Wochen haben wir das Land intensiv kennenlernen können", erzählt Anna Kastner. Im Etosha Park waren die beiden tagsüber auf eigene Faust mit ihrem Fahrzeug unterwegs und ganz nah dran an Elefanten, Geparden oder Giraffen. Bei Sonnenuntergang nahmen sie dann noch an einer geführten Safari teil.

Samstag, 21. September 2019

Lernen wie bei Harry Potter

Eine Sprachreise nach Südengland verspricht Schülern spannende Erlebnisse

England ist bei den Kindern und Jugendlichen das
mit Abstand beliebteste Ziel für Sprachreisen.
Foto: djd/Panke Sprachreisen
(djd). Mal für ein paar Wochen englische Internatsluft schnuppern und wie Harry Potter in historischen Mauern gemeinsam mit Gleichaltrigen lernen: Großbritannien ist nach wie vor das beliebteste Ziel für eine Sprachreise. Und in der Tat erinnern einige Internate stark an Hogwarts. Zwar hilft beim Vokabellernen kein Zauberspruch, doch eine Sprachreise macht Spaß, gibt Kindern und Jugendlichen Selbstbewusstsein und bringt ihnen bei spannenden Ausflügen Land und Leute näher.

Sprachcamps an Elite-Internaten

Ein toller Ort für einen Sprachaufenthalt ist beispielsweise Embley Park. Das prestigeträchtige Internat in der Nähe von Southampton ist im ehemaligen Wohnsitz von Florence Nightingale untergebracht, die als Begründerin der modernen Krankenpflege gilt. Von dort aus sind die Schüler schnell in Bournemouth, können durch die Innenstadt bummeln oder an den langen Sandstränden Volleyball spielen. Auch Winchester oder Salisbury sind nicht weit entfernt. Oder wie wäre es mit einem Sprachcamp im renommierten Internat Thornton bei Oxford, der weltbekannten Universitätsstadt? Bei diesen Sommersprachcamps an Elite-Internaten, die etwa Panke Sprachreisen anbietet, wohnen die Schüler für ein bis sechs Wochen direkt auf dem Campus und können alle Internatseinrichtungen wie Mensa, Theater, Sportanlagen oder Computerraum kostenlos nutzen. So steht neben dem qualifizierten Englischunterricht in kleinen Klassen mit nur zehn bis zwölf Schülern jede Menge Freizeitspaß auf dem Programm. Ausflüge nach London, Cambridge und Windsor fehlen ebenso wenig wie Discobesuche, Talent Challenges oder Spieleabende. Trips und Eintritte sind bereits im Reisepreis inbegriffen - genaue Informationen und Buchungsmöglichkeiten gibt es unter www.pankereisen.de.

Gut betreut in der Freizeit

Daneben bietet sich auch die Möglichkeit für eine All-Inclusive-Sprachreise nach Bournemouth, bei der die Schüler in privaten Gastfamilien oder im Studentenwohnheim untergebracht sind. Der Englischunterricht findet in der eigenen Sprachschule statt. Zahlreiche Ausflüge, etwa in Englands größte Hafenstadt Portsmouth, und das abendliche Animationsprogramm sorgen dafür, dass sich niemand langweilt. Praktisch und sicher ist, dass Premium-Teilnehmer für alle Aktivitäten direkt bei ihren Gastfamilien abgeholt und wieder nach Hause gebracht werden. Wer sich für eine Sprachreise entscheidet, macht bereits vorab einen Online-Einstufungstest. Dies hat den Vorteil, dass keine Unterrichtsstunden verloren gehen und jeder gleich in der richtigen Niveaustufe starten kann. Auch Sprachreisen nach Valletta, Maltas Hauptstadt, sind im Angebot.

Freitag, 23. August 2019

Sanfte Abenteuer im Schnee

Der Salzburger Lungau bietet stimmungsvolle Wintersportalternativen


Auf den Naturrodelbahnen im Salzburger
Lungau kommen kleine und große Schlittenfans
in Schwung.
Foto: djd/Ferienregion Lungau
(djd). Viele Winterurlauber schätzen die Stille der winterlichen Natur. Sie zieht es in alpine Gegenden wie etwa den UNESCO-Biosphärenpark Salzburger Lungau auf der Südseite der Hohen Tauern, wo es nicht nur moderne Skigebiete und ein großes Loipennetz gibt. Auch aktiv-genussvolle "sanfte" Wintersportarten stehen hier hoch im Kurs. Rund um die Orte Mauterndorf und Mariapfarr etwa, die auf schneesicheren 1.100 Höhenmetern liegen, kommen auch Schneeschuhwanderer, Skitouren-Geher und Rodler auf ihre Kosten. Und weil kleine Abenteuer im Schnee hungrig machen, gibt es außerdem eine Reihe von urigen Berghütten. Das Stille- Nacht-Museum in Mariapfarr, der Ort, in dem der Text des weltbekannten Weihnachtslieds entstand, und die auch im Winter geöffnete Burg Mauterndorf sorgen außerdem für kulturellen Genuss.

Aktive, stimmungsvolle Abendstunden

Der Burgberg in Mauterndorf ist übrigens auch als Rodelhang beliebt. Für längere Abfahrten bietet sich das Nachtrodeln auf der sechs Kilometer langen Naturrodelbahn bei der Gamsstadlhütte am Fanningberg an, die immer mittwochs in den Abendstunden beleuchtet ist. Nach oben bringt einen die Samsonbahn, nach unten der Schlitten. Auch Skitouren-Freunde schätzen die ruhigen und stimmungsvollen Stunden nach dem Pistenrummel. Über eine beleuchtete Aufstiegsspur geht es immer montags von St. Margarethen auf das Aineck, mittwochs von Mauterndorf auf das Grosseck und freitags von St. Michael auf das Speiereck (jeweils 17 bis 20.30 Uhr). Die Sauschneiderhütte erreicht man auch im Rahmen einer geführten Schneeschuhwanderung - am besten am wöchentlich stattfindenden Fondueabend. Unter www.mauterndorf-mariapfarr.at gibt es weitere Tipps für stimmungsvolle Wintertage und -abende.

Rezepttipp: Kaspressknödelsuppe

Eine Lungauer Spezialität, die es auf fast jeder Berghütte gibt, ist die Kaspressknödelsuppe. Sie schmeckt nach Bewegung an der frischen Luft zu jeder Jahreszeit und lässt sich auch zu Hause leicht nachkochen.

Zutaten für 4 Personen:
• 250 g Knödelbrot oder trockene Semmel
• 250 g Graukäse (Sauermilchkäse)
• 50 g Butter
• 4 Eier
• 1/8 l heiße Milch
• 2-3 Esslöffel Mehl

Zubereitung:
1. Heiße Milch, Butter und Eier verrühren und über das klein geschnittene Knödelbrot oder Semmeln sowie den fein zerbröckelten Käse gießen. Schnittlauch dazugeben.
2. Alles gut vermischen, zum Schluss das Mehl hinzufügen, wieder gut vermischen und circa zehn Minuten ziehen lassen.
3. Mit nassen Händen die Knödel formen, etwas flach drücken und in heißem Fett auf beiden Seiten herausbacken.
4. Zwiebel anrösten und mit einer klaren Fleisch- oder Gemüsesuppe aufgießen. Knödel einlegen und ein wenig aufkochen.

Dienstag, 9. Juli 2019

Aktiver Herbstgenuss im Ländl

Rund um das schwäbische Ellwangen warten auf Wander- und Radfans schöne Touren

Von Ellwangen aus führen abwechslungsreiche
Wander- und Radwege in die reizvolle Landschaft
der Schwäbischen Ostalb.
Foto: djd/Stadt Ellwangen
(djd). Nach dem Ende des Hochsommers beginnt für Wander- und Radausflügler die schönste Jahreszeit. Die Natur zeigt sich so farbenfroh wie nie. Doch wohin soll es gehen? Umgeben von einem Netz gut ausgebauter Rad- und Wanderwege ist zum Beispiel das schwäbische Ellwangen an der Jagst. Die über 1.250 Jahre alte Stadt lockt aber nicht nur als Ausgangspunkt für Entdeckungstouren in die bezaubernde Landschaft der Schwäbischen Ostalb, sondern ist auch selber ein Kleinod mit vielen Bau- und Kunstschätzen.

Zu Kapellen und Auerochsen wandern

Zum Einstimmen in den Wanderherbst bietet sich einer der zwölf einfachen Rundwanderwege des Wanderwegenetzes Ellwangen-Rindelbach-Schrezheim an. Dabei kann es etwa auf dem elf Kilometer langen Espachweiler Weg entlang der Jagst zum gleichnamigen See zwischen Ellwangen und Neuler gehen, wo der Seegasthof zu einer gemütlichen Einkehr einlädt. Unterwegs, beim Schleifhäusle in Sitzenbach, treffen die Wanderer auf Auerochsen, die dort ganzjährig im Freien leben. Kurzweilige Wandererlebnisse verspricht ebenso der Kapellenweg, der von der bekannten Wallfahrtskirche Schönenberg mit ihren kostbaren Stuckarbeiten durch die herrliche Hügellandschaft der Ellwanger Berge zu sehenswerten Kirchen und Kapellen wie die St. Ursula Kapelle in Stocken, die Sebastianskapelle in Eigenzell oder die spätromanische Basilika St. Vitus in Ellwangen führt. Für eine kleine Wanderpause bietet sich das Ufer des Kreßbachsees an. Unter www.ellwangen.de finden Aktivurlauber weitere Tourentipps.

Die idyllische Natur genießen

Wer möchte, kann auch auf dem Kocher-Jagst-Trail einsteigen und von Ellwangen aus durch das idyllische Rotenbachtal auf den Hohenberg wandern. Oder wie wäre es mit einer Tour zum Limestor nach Dalkingen und dem rekonstruierten römischen Wachturm bei Rainau-Schwabsberg? Zum Limestor gelangen Ausflügler ebenso auf dem 42 Kilometer langen Limes-Rad-Rundweg. Weitere Highlights der Tour sind das Halheimer Kleinkastell, die Alamannengräber und keltische Grabhügel bei Pfahlheim sowie die Schrezheimer St. Antoniuskapelle. Die vielen idyllischen Seen, die die Radler unterwegs passieren, machen die Tour besonders reizvoll. Auch auf anderen Radwegen, etwa dem Grünen Pfad, der sich durch das Ellwanger Seenland schlängelt, kommen Naturliebhaber ins Schwärmen. Und wer mal keine Lust auf so viel Bewegung hat, kann sich in Ellwangen das Urlaubsprogramm abwechslungsreich gestalten - ob mit einem Besuch im Alamannenmuseum oder im fürstpröpstlichen Schloss, einem Bummel durch die netten Geschäfte oder einer Stadtrundfahrt mit der Droschkenlinie: Langeweile kommt im schwäbischen Kleinstadtjuwel bestimmt nicht auf.

Samstag, 15. Juni 2019

Graal-Müritz: Hochsaison fürs Lieblingshobby

Ob Kurzstrecke oder Marathon - hier können Lauf-Fans richtig durchstarten


Traumhafte Kulisse: Die Laufstrecken in
Graal-Müritz führen immer wieder direkt
am Meer entlang.
Foto: djd/www.graal-müritz.de/André Pristaff
(djd). Links der riesige Küstenwald, rechts die weite Ostsee und mittendrin: Laufstrecken, die Sportlerherzen höherschlagen lassen. Bereits zum vierten Mal bringt sich Graal-Müritz in Form für das Marathon-Highlight der Saison: den "Dünenläufer 2019". Egal ob allein, zu zweit oder im Team - beim gefragten Lauf-Event kann jeder Teilnehmer auf seiner Lieblingsdistanz starten.

Achtung, fertig, los!

Vom 4. bis zum 6. Oktober 2019 ist in Graal-Müritz alles unterwegs, was Beine hat. Echte Cracks gehen beim "Marathon plus" an den Start, der über 43,5 Kilometer durch Wald, Moorlandschaften und teilweise über verwunschene Pfade führt. Eine Durchgangs- bzw. Zwischenzeitmessung erfolgt zusätzlich an der offiziellen Marathonmarke direkt an der Seebrücke. "Erstmals ist es in diesem Jahr auch möglich, die Strecke mit einem Partner zu teilen", erklärt André Pristaff vom Organisationsteam der Tourismus- und Kur GmbH. Läufer können sich außerdem für den halben "Dünenläufer" melden oder im Team bei der 5 × 5 Kilometer-Staffel antreten. Genau die richtige Mischung aus Naturerlebnis und sportlicher Herausforderung bietet außerdem der Erlebnislauf über 9,1 Kilometer, für den der Gesundheitspartner AOK die Schirmherrschaft übernommen hat. Tipp: Wer schon im Vorfeld trainieren möchte, findet die offiziellen Strecken unter www.duenenlaeufer.de. Über die Website kann man sich auch gleich seinen Startplatz am ersten Oktoberwochenende sichern - die Teilnehmerzahl ist auf 500 begrenzt. Außerdem ist hier das gesamte Wochenendprogramm mit allen Veranstaltungshighlights und Angeboten abrufbar.

Urlaub in Bestform

Bekannt ist das Ostseeheilbad Graal-Müritz vor allem für seine charmante Seebäder-Architektur, die familienfreundlichen Strände und ein breites Gesundheitsangebot. Besonders auf die Atemwege und das Herz-Kreislauf-System hat das sauerstoffreiche Bioklima zwischen Küstenwald und Meer eine positive Wirkung. Zunehmend entdecken aber auch Aktivurlauber den Traditionsort am Tor zur Halbinsel Fischland-Darß-Zingst für sich - und das nicht nur rund um den "Dünenläufer"-Termin. Beste Bedingungen für Bewegung an der frischen Luft versprechen über das ganze Jahr hinweg die abwechslungsreichen Wander- und Radwege, der Aktivwald mit Open-Air-Fitnessstationen und Relax-Angebote wie Qigong am Strand. Jeder, der mag, kann auch bis in den Herbst hinein an kostenlosen Trainings unter professioneller Anleitung teilnehmen. Alle Infos und Angebote finden sich unter www.graal-mueritz.de.

Donnerstag, 23. Mai 2019

Die Mozartstadt zeigt sich vielseitig

Salzburgs Sehenswürdigkeiten bieten Erlebnisse für alle Generationen

Die Festung Hohensalzburg als Wahrzeichen thront
hoch über den Dächern der Mozartstadt, die
Besuchern viel Abwechslung zu bieten hat.
Foto: djd/HELLO SALZBURG
(djd). Die Altstadt mit den engen Gassen und den prächtigen Häuserfassaden, die Festung oben auf dem Mönchsberg, die sich durch die Stadt schlängelnde Salzach und das barocke Schloss mit seinem weitläufigen Park: Salzburg ist viel mehr als die Geburtsstadt von Wolfgang Amadeus Mozart und Schauplatz der weithin bekannten Festspiele. Eine gute Auswahl der meist besuchten Sehenswürdigkeiten in der Stadt vereint die Dachmarke "hello Salzburg", deren Ausflugsziele Einblicke in die Kultur, Geschichte, Architektur und Natur der vielseitigen Stadt unweit der Grenze zu Bayern bieten.

Kurzweiliges Kulturprogramm

Die Festung Hohensalzburg als Wahrzeichen der Stadt ist eine der größten Burganlagen Europas aus dem 11. Jahrhundert mit einer Fülle an kunsthistorischen Details. Die gotischen Repräsentationsräume, das multimediale "Magische Theater" und die neue Ausstellung im Zeughaus (ab September 2019) können das ganze Jahr besichtigt werden und sind ein Erlebnis für die gesamte Familie. Sehenswert ist auch der Panoramablick auf die Stadt und die umliegende Bergwelt.

Am südlichen Stadtrand liegt ein weiteres Juwel der Salzburger Geschichte: das Schloss Hellbrunn mit seiner Parkanlage. Die Besucher können in die frühbarocke Lebensfreude zur Zeit von Fürsterzbischof Markus Sittikus eintauchen und vor allem die weltweit bekannten Wasserspiele mit Grotten und Spritzbrunnen bestaunen.

Inmitten des historischen Zentrums der Stadt sind der Residenz- und Dombereich als Rundgang durch das DomQuartier erlebbar. Er führt durch das ehemalige fürsterzbischöfliche Machtzentrum mit abwechselnder Geschichte, wertvollen Kunstschätzen, einzigartiger Architektur sowie Spielstätten bedeutender Hofmusiker wie W.A. Mozart. Weitere Höhepunkte sind die Ausblicke von der Dombogenterrasse auf die Altstadt sowie von der Orgelempore in den Dom.

Zu Salzburgs Publikumsmagneten der jüngeren Geschichte zählt das "Haus der Natur - Museum für Natur und Technik". Hier findet man neben bunten Unterwasserwelten im Aquarium auch eine spannende Reise in den menschlichen Körper, urzeitliche Saurier, einen Reptilienzoo oder eine Ausstellung über unser Universum. Im Science Center mit seinen 80 interaktiven Stationen lassen Physik und Technik zum Anfassen bei Klein und Groß keine Langeweile aufkommen.

Informationen für Besucher

Auf der Internetplattform www.hello-salzburg.at gibt es mehr Details zu Eintrittspreisen, Öffnungszeiten und aktuellen Veranstaltungen der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Salzburgs, die von Deutschlands Süden nur einen Tagesausflug entfernt sind. Zudem gibt es Tipps zu Sonderausstellungen und neuen Führungen.

Donnerstag, 11. April 2019

Hamburg für lau

Tipps für kostenfreie Attraktionen in der Hansestadt

Hamburg hat viele reizvolle Seiten zu bieten -
und nicht alle belasten die Reisekasse. Ein Spaziergang
etwa um die Außenalster ist unvergesslich und kostet nichts.
Foto: djd/Getty
(djd). Die Stadt der reichen Kaufleute, der Freizeitsegler, Cabriofahrer und Villenbesitzer: Ganz klar, das ist Hamburg. Doch die Freie und Hansestadt kann auch ganz anders: cool, spontan und kostengünstig. In den Szenevierteln der Millionenmetropole geht es ungezwungen zu, Restaurants und Unterkünfte sind deutlich preiswerter als beispielsweise rund um die Alster oder in der Hafencity. Mit einer guten Planung und den richtigen Tipps lässt sich Hamburg auch bei einem schmalen Budget erobern - hier gibt es im Überblick sehenswerte Attraktionen, die keinen Eintritt kosten.

Trockenen Fußes unter der Elbe hindurch wandern

Den Elbtunnel hat wohl fast jeder schon einmal mit dem Auto durchquert. Was viele nicht wissen: Vor den heutigen vier Röhren gab es bereits einen ersten, historischen Tunnel unter dem Fluss hindurch. Der alte Elbtunnel wurde 1911 eröffnet und kann bis heute durchquert und bestaunt werden - für Fußgänger und Radfahrer ist das rund um die Uhr möglich, und zwar kostenfrei! Auf historischen Pfaden können Hamburg-Besucher ebenso in der Speicherstadt wandeln. Einst ein Lagerhauskomplex der Kaufleute, haben sich hier heute viele Boutiquen und In-Lokale angesiedelt. Ein Bummel durch das Quartier, das eine große Spur Fernweh vermittelt, kostet jedenfalls nichts. Ohne Belastung für die Reisekasse können Städtereisende nach dem Sightseeing auch relaxen und grüne Natur genießen. Der traditionsreiche Park Planten und Blomen kostet keinen Eintritt und bietet dafür jede Menge Entspannung. Sehenswert sind hier die Wasserlichtkonzerte, mehrfach täglich.

Große Hafenrundfahrt für kleines Geld

Deutlich jünger als Planten und Blomen ist eine zweite Grünanlage mitten in der Stadt: Der Park Fiction befindet sich unweit vom Fischmarkt. Einen beeindruckenden Ausblick auf das stete Treiben im Hafen erhalten die Besucher hier kostenfrei dazu. Noch viel mehr Tipps für den Hamburg-Besuch gibt es unter hhtrip.de. Besonders praktisch ist hier die interaktive Packliste: einfach abhaken, was man mitnehmen will und was sich schon in der Reisetasche befindet. So bleibt garantiert nichts zu Hause liegen. Zwar nicht ganz kostenfrei, aber dennoch zu empfehlen ist ein Ticket für die Elbfähren, die auf festen Routen durch den Hamburger Hafen kreuzen. Mit einer Tageskarte kann man beliebig oft ein- und aussteigen und erhält sozusagen eine große Hafenrundfahrt für schmales Geld - in jedem Fall deutlich preisgünstiger als bei den Ausflugsbooten.

Montag, 18. März 2019

Wenn der Urlaub unter die Haut geht

Insekten abwehren und mit Stichen richtig umgehen

Insektenstiche jucken und brennen zwar gehörig,
sind aber für Nichtallergiker meist harmlos.
Versorgen sollte man die juckende Stelle jedoch rasch.
Foto: djd/Coolakut/Getty
(djd). Urlaubszeit ist die schönste Zeit des Jahres, denn Alltagsstress und Sorgen bleiben zurück. Vor wem man jedoch nicht fliehen kann, sind lästige Plagegeister, die einfach überall auf der Welt zu Hause sind. Egal ob beim Wandern, beim Angeln, in der Stadt oder am Meer: Mit Stichen oder Bissen ansässiger Insekten sollte man immer rechnen. So leben Mücken etwa bevorzugt in der Nähe von stehenden Gewässern und werden in der Dämmerung aktiv. Treffen sie auf nackte Haut, stechen sie zu. Forscher haben übrigens herausgefunden, dass frisch geduschte Personen mit heller langärmliger Kleidung eher von Mücken verschont werden als Menschen, die verschwitzte, dunkle Kleidung tragen.

Weitere stechfreudige und bissige Zeitgenossen

Angriffslustige Wespen hingegen gesellen sich gerne an den Esstisch. Die Tiere lieben zuckerhaltige Nahrung, sammeln aber auch Fleisch und Wurst, um damit ihre Brut zu füttern. Wer nervös wird und nach ihnen schlägt, riskiert einen schmerzhaften Stich. Auch Bienen stechen nur, wenn sie ihr Nest verteidigen oder sich unmittelbar bedroht fühlen. Da der Stachel der Honigbiene nach dem Angriff häufig in der Haut stecken bleibt, sollte er vorsichtig mit dem Fingernagel entfernt werden. Die putzigen Hummeln stechen übrigens nicht, sie können allerdings zwicken. Beißt jedoch eine Bremse zu, fließt mitunter sogar Blut. Insektenstiche jucken und brennen zwar gehörig, sind aber für Nichtallergiker meist harmlos. Versorgen sollte man den Stich jedoch rasch, etwa mit dem 2Coolakut Stich & Sun Pflege-Gel2 im praktischen Spender für unterwegs. Denn werden juckende Blessuren aufgekratzt, können Bakterien in die Wunde gelangen und eine Entzündung auslösen.

Juckreiz lindern und gereizte Haut pflegen

Mit Extrakten von Calendula, Urtica, Ledum und Apis kann das Gel die gereizte Haut pflegen und beruhigen sowie Juckreiz und Spannungsgefühl reduzieren. Auch bei großflächigen Hautreizungen und Rötungen wie etwa nach dem Kontakt mit Brennnesseln oder anderen Pflanzen sowie Ameisen, Sandflöhen oder Milben sorgt das Gel nach dem Auftragen für wohltuende Kühlung und spendet der Haut Feuchtigkeit. Weitere Tipps zum Thema gereizte Haut finden sich unter www.coolakut.de. Vorsicht: Treten nach einem Insektenstich Schwellungen der betroffenen Gliedmaßen auf oder kommt es zu Schwindel, Herzrasen oder Atemnot muss umgehend ein Arzt gerufen werden.

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